Richtiges Entsorgen – Tipps und Informationen

Folgen, welche bei einer falschen Entsorgung entstehen

Folgen für die Umwelt

Vor allem die Umwelt profitiert davon, wenn jeder so viel Material aus Produkten und Stoffen wie möglich wiederverwertet. Dazu gibt es in jeder Gemeinde oder Stadt Recycling-Höfe, zu denen man als Privatperson seine zu entsorgenden Produkte und Stoffe bringen kann. Dort wird alles von einander getrennt und entweder wiederverwertet oder fachgerecht entsorgt. Tut man das nicht, leidet die Umwelt und die Rohstoffe werden noch knapper, als sie schon sind. Firmen, die große Mengen entsorgen müssen, sind dazu gesetzlich natürlich ebenso verpflichtet wie Privatpersonen. Entsorgungsfirmen haben sich darauf spezialisiert und man solte ihren Service auch unbedingt – der Umwelt zu Liebe – in Anspruch nehmen. Aber nicht nur das – falsche Entsorgung hat auch…

Strafbare Folgen

Man soltte sich bewusst sein, dass eine unsachgemäße Entsorgung strafbar ist – und das Strafmaß kann durchaus recht empfindlich ausfallen. Ist es vielleicht nur ein Fernseher, den man an die Straße stellt und dabei erwischt wird, dann mag man mit einem relativ kleinen Bußgeld davon kommen. Hat man als Privatperson versehentlich Glühbirnen in die Altpapiertonne getan, lässt die Müllabfuhr vielleicht einfach die Tonne stehen. Schüttet man aber eine Tonne Altöl in den Wald, wird der Fall bedeutend heikler. Das kann einen wirklich teuer zu stehen kommen – und das völlig zu Recht. Sollte man sich bei solchen Vergehen öfter erwischen lassen, droht auch eine Haftstrafe. Falsche Entsorgung als Kavalliersdelikt zu sehen, ist ein Fehler, denn die entsprechenden Behörden und die zuständigen Gerichte nehmen diese Verbrechen an der Umwelt – und letztendlich an der Gesellschaft – sehr ernst.


Wieso ist eine ordentliche Entsorgung so wichtig?

Eine ordentliche Entsorgung ist selbstverständlich

Es gilt – zumindest in Deutschland, Österreich und der Schweiz – heutzutage als selbstverständlich, dass sowohl Firmen als auch Privatpersonen die Produkte und Stoffe, deren sie sich entledigen wollen oder müssen, dies auch so handhaben, dass dabei kein Schaden an der Umwelt entsteht, wenn möglich, Material wiederverwendet – sprich: recycelt – wird und dass durch die Entsorgung keine Probleme für andere entstehen. Denn eine unsachgemäße Entsorgung hat immer Folgen! Auch wenn man als Privatperson denken mag, dass ein falsch entsorgtes Produkt oder ein Stoff schon keinen großen Schaden anrichten wird, so ist das aber durchaus in der Masse der Fall. Wenn das alle täten….

Umwelt, Umwelt, Umwelt

Unter einer falschen Entsorgung leidet natürlich am meisten die Umwelt. Und wenn die Umwelt leidet, leidet auch die ganze Gesellschaft – und das noch Generationen später. Es gibt in jedem Produkt Stoffe, die für die Umwelt alles andere als gut verträglich sind und welche – einfach in die Umwelt gekippt – enorme Folgeschäden anrichten. Das muss unbedingt vermieden werden und harte Strafmaßnahmen sind hier völlig angebracht.

Recycling und Nachhaltigkeit

Die Rohstoffe auf der Welt werden nicht nur immer teurer – und damit auch die Produkte, die damit hergestellt werden – sondern sie werden auch immer knapper. Dem kann und muss man so weit es geht entgegenlenken, in dem man die Rohstoffe, die in Produkten und Materialien verwendet werden, wiederverwertet. Das ist mittelfristig nicht nur gut für den eigenen Geldbeutel, sondern schon zudem die Umwelt und schafft auch noch Arbeitsplätze.


Bußgelder für falsche Entsorgung

Grundsätzliches

Es ist eine Errungenschaft einer zivilsierten Gesellschaft, dass diese mit ihren Ressourcen auch vernünftig und nachhaltig umgeht. Zu den Ressourcen zählen in einer Konsumgesellschaft Stoffe und Materialien, welche in Produkten verarbeitet werden. Aber auch die Umwelt an sich ist eine der größten Ressourcen, welche eine Gesellschaft hat. Ist die Umwelt so weit wie möglich intakt und wird geschont, steigt nämlich auch die Lebensqualität und die Folgeschäden belasten die öffentlichen Kassen weniger als unbedingt nötig. Deshalb ist es absolut richtig, dass mitunter hohe Bußgelder für Vergehen bei der Entsorgung erhoben werden. Auch kleine Vergehen im privaten Bereich werden mittlerweile geahndet und die Aufklärungsquote fällt immer höher aus.

Bußgelder fallen empfindlich aus

Die Entsorgung und die Gesetzgebung diesbezüglich ist in Deutschland Sache der Länder, nicht des Bundes. Dementsprechend gibt es einen ellenlangen Bußgeldkatalog für jedes einzelne Bundesland. Aber hier mal zwei Beispiele, um zu zeigen, dass die Bußgelder durchaus empfindlich ausfallen:

Bauschutt

Wer zum Beispiel einen Kubikmeter Bauschutt in Nordrhein-Westfalen unsachgemäß beziehungsweise illegal entsorgt, der darf mit einem Bußgeld von 50,- bis 410,- Euro rechnen. Natürlich spielt es eine Rolle, ob man einen Kubikmeter Asbest in einen Fluß gekippt hat oder ob man versucht hat, normales Abbruchwerk jemanden anderem unterzujubeln.

Mobil Telefon

Wer sein altes Handy einfach in den bayrischen Wald schmeisst und dabei erwischt wird, dem wird ein Bußgeld von 80,- bis 240,- Euro auferlegt. In Hessen oder Sachsen kann dies sogar bis zu 2.500,- Euro kosten.

Es lohnt sich in keinem Fall was auch immer falsch zu entsorgen und damit unnötig der Umwelt zu schaden.


Richtiges Entsorgen ist praktizierter Umweltschutz

Konsum und Folgeschäden für die Umwelt

Mittlerweile ist sich die Gesellschaft einig: richtiges Entsorgen ist ein unbedingtes Muss, wenn man verantwortungsvoll mit der Umwelt umgehen will. Man stelle sich vor, jeder Konsument würde seine verbrauchten oder alten Produkte und Stoffe einfach im Wald vergraben oder in den nächsten Fluss kippen. Die Schäden an der Umwelt wären katastrophal – wie man in manchen Dritte Welt Ländern heute noch sehen kann. Unter den Auswirkungen würden nicht nur die lebenden Generationen zu leiden haben, sondern vor allem auch die nachfolgenden.

Der Generationenvertrag bezieht die Umwelt mit ein

Es gehört zum Vertrag der Generationen, dass eine zivilisierte Konsumgesellschaft vernünftig mit der Umwelt und mit den Ressourcen, die diese zu Verfügung stellt, umgeht. Alles andere ist ein Verbrechen an der Menschheit und darf auch nicht geduldet werden. Da so viele Produkte konsumiert werden, gehört eine sachgemäße und verantwortungsvolle Entsorgung zum Umweltschutz genauso dazu wie das Recyclen von Produkten und Stoffen – so weit möglich jedenfalls. Seit einigen Jahrzehnten ist auch in Deutschland das Bewusstsein dahingehend gewachsen und die diesbezüglichen Technologien werden immer besser und werden auch immer mehr genutzt. Das ist mit Sicherheit ein guter Schritt in die richtige Richtung.


Konsum und Entsorgung

Bewusstsein schaffen

Eine Konsumgesellschaft wie die deutsche produziert, importiert und konsumiert natürlich unglaublich viel an Produkten und Materialien. Alleine die Dinge des täglichen Bedarfs – vom Fernseher über den Computer hin zum Auto oder dem Klopapier – sind in der Masse schier unüberschaubar. All das, was sich der einzelne kauft und verbraucht, muss auch entsorgt respektive – im besten Fall – recycelt werden. Dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein.

Das Entsorgungsvolumen

Der einzelne kann viel für die Umwelt, die Ressourcen, die Gesellschaft und letztlich auch für seinen eigenen Geldbeutel tun, wenn er anfängt, ein wenig bewusster zu konsumieren. Denn nur dann kommt es auch nicht zum Entsorgungsstau. Zwar gibt es mittlerweile technische Möglichkeiten vieles aus den Produkten, die die Gesellschaft verbraucht, umweltverträglich zu entsorgen und sogar zu recyceln – dennoch übersteigt der Konsum das Volumen, welches auch sachgemäß entsorgt werden kann. Mit anderen Worten: die Müllberge türmen sich.

Weniger wird mehr

Wenn eine Konsumgesellschaft schon so viel verbraucht, sollte sich der Einzelne darum bemühen, vielleicht ein bisschen weniger zu konsumieren. Das geht auch ohne, dass man dafür auf etwas Luxus und Wohlstand verzichten müsste, denn der normale Konsument konsumiert zu viel und nicht angemessen. Und die Gesellschaft hat weniger zu bewältigen, wenn weniger entsorgt wird. Und was der Geselschaft gut tut, tut letztendlich auch dem Einzelnen gut.