Altöl entsorgen

Altöl ist nicht nur irgendwie umweltschädlich, sondern da es hochgiftig ist, ist es sogar SEHR umweltschädlich. Dieser Umstand verlangt, dass man mit seinem Altöl unbedingt besonders verantwortungsvoll umgeht. Es ist wirklich nicht zu rechtfertigen, die falsche Entsorgung von Altöl auf die leichte Schulter zu nehmen. Das sieht der Gesetzgeber im Übrigen genauso und es erwarten denjenigen, der sein Altöl unsachgemäß entsorgt nicht nur empfindliche Geldstrafen, sondern bei Wiederholungstätern oder allzu dreisten Kandidaten kann es sogar eine Gefängnisstrafe nach sich ziehen. Das lässt sich allerdings auch ganz einfach vermeiden, in dem man sich vorher informiert, wie und wo man sein Altöl richtig entsorgt.

Der richtige Umgang mit Altöl

Altöl stammt aus Maschinen. Vor allem Fahrzeugmotoren brauchen Öl, damit sie im wahrsten Sinne des Wortes rund laufen. Und natürlich muss man dieses Öl auch in regelmäßigen Abständen wechseln. (Man stelle sich diese Menge Altöl deutschlandweit einmal vor). Die meisten lassen das von der Werkstatt ihres Vertrauens erledigen, aber es gibt auch viele, die selber wissen, wie man einen Ölwechsel vornimmt, um sich die unnötigen Werstattkosten zu sparen. Diese Hobby- Mechaniker wissen meistens auch, wie man einen Ölwechsel dergestalt vornimmt, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Altöl gewährleistet ist. Dazu stellt man ein großzügige Wanne zum Auffangen des Altöls unter den Auslass. Am besten, man macht sich auch noch die Mühe und deckt die Fläche in einem Radius von 1 Meter um die Wanne herum mit einer Plastikplane ab. Denn auch die kleinen Spritzer Altöl, die nicht in der Wanne landen, landen nachher auf Umwegen in der Umwelt und im Grundwasser. Mittels eines Trichters kippt man das Altöl aus der Wanne dann in eine gut verschließbare Flasche, zum Beispiel in die, aus der das neue Öl stammt. Auch hier ist darauf zu achten, dass man nichts daneben kippt und evetuell Vorkehrungen in Form von Plastikplanen trifft.

Was macht man nun mit dem Altöl in der Flasche?

Der Gesetzgeber hilft nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Kunden an dieser Stelle weiter. Denn der Händler, bei dem man das neue Öl gekauft hat, muss auch das alte zurücknehmen. Hat man sein neues Öl aber zum Beispiel beim Shoppen in einem Einkaufszentrum erstanden, muss dieses gut sichtbar die Information aushängen, an welcher nächstgelegenen Sammelstelle man das Altöl abgeben kann. Viele KFZ-Werkstätten nehmen das Altöl aber auch dann an, wenn man bei ihnen weder den Ölwechsel hat vornehmen lassen, nocht das neue Öl gekauft hat. Meistens ist dies auch völlig kostenfrei. Und das hat seine Gründe.

Was macht man mit großen Mengen Altöl?

Werkstätten zum Beispiel machen mehrere Dutzend Ölwechsel täglich. Da kommt schon einiges zusammen. Und da Öl ein begehrter Rohstoff ist, kann man selbst Altöl noch hervorragend verkaufen. Für Privatpersonen ist das eher weniger möglich, da die meisten Altölhändler erst ab einer Menge von 700 Litern Altöl annehmen. Für Werkstätten oder Tankstellen mit Servicebereich lohnt sich das aber sehr wohl und deshalb nehmen diese Stellen auch gerne das Altöl vom daheim selbsterledigten Ölwechsel an, kostenlos versteht sich.

Altöl darf nicht verunreinigt sein!

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass man das Altöl nicht verunreinigt. Wenn zum Beispiel andere Altöle hineingelangen oder Brems- oder Kühlflüssigkeit, dann ist keine Sammelstelle oder Werkstatt mehr dazu verpflichtet oder dazu bereit, das Altöl zur Entsorgung anzunehmen.

Alternative: Altöl zum Recycling-Hof

Auch der örtliche Recycling-Hof nimmt dankend Altöl von Privatpersonen kostenslos entgegen. Vorraussetzung hierfür ist natürlich, dass man nicht mit einer riesigen Menge dort erscheint. Aber bis zu 20 Litern Altöl nimmt eigentlich jeder Recycling-Hof kommentarlos entgegen. Und auch hier gilt, dass das Altöl nicht verunreinigt sein darf, denn sonst ist auch der Recycling-Hof in keinster Weise dazu verpflichtet, dieses anzunehmen.

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