Erdaushub entsorgen

Endlich ist es soweit! Man hat ein eigenes Grundstück erworben und will nun mit dem Bau des Eigenheims beginnen. Da Bauen relativ kostspielig ist, das eigene Budget aber knapp bemessen, will man so viel wie möglich selber machen. Wenn man weiß, was man tut und Geschick auf dem Bau beweist, kann man das natürlich auch und es macht ja auch Freude, am eigenen Heim mit seinen eigenen Händen mitzubauen. Vielleicht soll auch nur ein Pool im Garten gebaut werden um sämltiche Kinder der Nachbarschaft den ganzen Sommer lang im Garten rumturnen zu haben, neben den eigenen, versteht sich. Aber noch vor dem ersten Spatenstich sollte man sich über eines Gedanken machen: wo gehobelt wird, fallen auch Späne. Oder anders ausgedrückt: wer ein tiefes Loch für den Keller oder einen Pool gräbt, der sitzt nachher auf einem Berg an Erdaushub. Aber was macht man eigentlich damit?

Erdaushub verschenken

Den Erdaushub einfach zu entsorgen, dass heißt, wegzukippen, ist natürlich die letzte aller Alternativen. Wo die einen Erde zu viel haben, haben andere zu wenig davon. Es gibt genug Grundstücke, die aufgefüllt werden müssen und das vielleicht sogar in der direkten Nachbarschaft. Bevor amn also darüber spekuliert, seinen Erdaushub von einer Entsorgungsfirma abholen zu lassen, sollte man mal ein bisschen herumfragen oder Inserate aufgeben. Wahrscheinlich ist, dass sich ein dankbarer Abnehmer dafür findet, der den Erdaushub natürlich auch auf eigene Kosten abholen kommt. Zuvor sollte man aber auch überlegen, ob und wenn ja wieviel von dem Erdaushub man selber noch verwenden kann. Vielleicht muss auch das eigene Grundstück aufgefüllt werden oder man möchte den zukünftigen Garten in Ebenen gestalten. Material dafür hat man ja nun zur Genüge.

Erdaushub verkaufen

Ebenfalls über Inserate in Zeitungen oder übers Internet lässt sich der eigene Erdaushub auch noch zu Geld machen. Wie gesagt: was man selbst zu viel hat, haben oft andere Bauherren zu wenig und müssen es sich kaufen. Man muss diese Käufer eben einfach nur noch finden. Aber diese kleine Mühe kann sich durchaus lohnen und schon hat man wieder Baukosten eingespart und ist gleichzeitig den Erdaushub losgeworden.

Erde entsorgen

Sollte man wider Erwarten tatsächlich niemanden finden, der einem den Erdaushub abnimmt beziehungsweise abkauft, dann muss man diesen leider tatsächlich entsorgen. Und das ist bei 200 bis 300 Kubikmetern Erdaushub nichts, was man mit dem Kofferraum der Familienkutsche mal eben erledigen kann. Im Gegenteil: als privater Bauherr verfügt man im seltensten Falle über solch eine gute Infrastruktur und man muss eine Firma damit beauftragen.

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Man lässt sich von einer entsprechenden Firma einen Lkw samt Fahrer kommen und schaufelt dann so schnell wie möglich den Erdaushub auf die Ladefläche. Da der Stundensatz für Fahrer und Lkw in der Regel recht hoch ist, ist dementsprechend auch Eile geboten. Meistens sind es sogenannte Tiefbaufirmen, die diesen Service samt Abtransport anbieten. Aber wie gesagt: es kostet.
  • Noch teurer wird es in der Regel, wenn man sich einen Container aufstellen lässt und dort den Erdaushub entsorgt. Das wird per Kubikmeter berechnet und die Preise schwanken von Anbieter zu Anbieter teils gewaltig. Es gibt Angebote ab ca. 8,50 Euro pro Kubikmeter Erdaushub, aber auch 15,- bis 20,- wurden schon bezahlt. Bei 300 Kubikmeter Erde frisst das natürlich ein großes Loch in eine knappe Budgetplanung.

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