Fenster entsorgen

Fenster entsorgen

Bei der energetischen Sanierung von Gebäuden bilden vor allem auch alte Fenster stets einen wesentlichen Schwerpunkt der Aufmerksamkeit des jeweiligen Bauherrn. Meist sind alte Fenster schlecht gedämmt, was nicht nur zur Lärmbelästigung im Inneren der betreffenden Gebäude führt, sondern vor allem auch zu unerträglich hohen Nebenkosten während der winterlichen Heizperiode. Massive Wärmeverluste im Winter machen ein unentwegtes Heizen erforderlich, während es im Sommer oft unangenehm heiß im Innern solcher Baulichkeiten sein kann. Meist wird daher zum Einbau neuer Fenster geraten, um nicht nur das Wohnklima, sondern vor allem auch die Energieeffizienz einer solchen Immobilie signifikant zu erhöhen. Wohin aber mit den alten Fenstern und vor allem zu welchen Kosten?

Die Entsorgung über den Fensterbauer

Der Einbau neuer Fenster durch einen entsprechenden Fensterbau-Fachbetrieb lässt sich häufig gleich auch mit der Entsorgung der alten und energetisch ineffizienten Fenster verbinden. Hierbei obliegt es dann jeweils dem beauftragten Fensterbau-Betrieb, ob der Service der Entsorgung der alten Fenster kostenlos erfolgt oder ob es sich um eine aufpreispflichtige Dienstleistung handelt. Auch ist es die Angelegenheit des Handwerksbetriebes, die ausgebauten alten Fenster zu recyceln. In jedem Falle stellt diese Variante für den jeweiligen Bauherrn die bequemste Lösung des Entsorgungsproblems für seine alten Fenster dar.

Die Entsorgung alter Fenster in Eigenregie

Wer seine alten Fenster selbst entsorgen möchte, der sollte wissen, dass diese in der Regel zuletzt auf speziellen Mülldeponien landen. Am Anfang der Entsorgung alter Fenster steht jedoch für den Bauherrn meist die Bestellung eines entsprechend geeigneten Containers, sofern er seine alten Fenster nicht selbst zur Abnahme auf die Mülldeponie bringen möchte.

Meist wird dabei durch den Entsorger ein Fixpreis für den Container in Rechnung gestellt, welchen der Bauherr im Allgemeinen für eine volle Woche mieten kann. Hinzu kommen noch die Kosten für An- und für Abfahrt sowie für die Kosten der jeweiligen Entsorgung, welche nach Gewicht der alten Fenster berechnet werden.

Welcher Container eignet sich für welchen Fenster-Typ?

Meist verfügen die Entsorger über mehrere unterschiedliche Container-Typen, je nach dem darin gelagerten oder transportierten Inhalt. Sofern die alten Fenster fachgerecht und gesetzeskonform entsorgt werden sollen, müssen auch die in ihnen enthaltenen Baustoffe sorgfältig getrennt werden. Demzufolge benötigt der Bauherr, welcher die Entsorgung seiner alten Fenster in Eigenregie über einen Entsorger bewerkstelligen möchte, von diesem zumindest zwei Container, um die ordnungsgemäße Trennung der Baustoffe der Altfenster vornehmen zu können: einen Altholz-Container und einen Baustellenabfall-Container.

Im Altholz-Container kann der Bauherr die Rahmen alter Holzfenster entsorgen, nachdem zuvor die Verglasung entfernt worden ist. In einem Baustellenabfall-Container können hingegen Kunststoff- und Aluminiumfenster mit der Verglasung entsorgt werden.

Die Entsorgung alter Fenster

Hier wird grundsätzlich unterschiedlich vorgegangen. Alte PVC-Fenster werden zumeist über ein spezielles Rücknahmesystem des jeweiligen Herstellers recycelt. Die Rahmen von Holzfernstern werden Holzkraftwerken als Brennstoffe zugeführt. Die Rahmen alter Aluminiumfenster gelangen zum Recycling. Das Glas wird grundsätzlich aus sämtlichen Fenstertypen durch den Entsorger heraus geschlagen. Es wird anschließend recycelt und dann als sogenannter Bauzusatzstoff weiter verwertet.

Fazit

Alte Fenster lassen sich nahezu komplett recyceln, ganz gleich, aus welchem Material dabei die Rahmen bestehen. Die Einfachste Möglichkeit für den Bauherrn besteht jedoch darin, den mit dem Einbau neuer Fenster beauftragten Fensterbauer auch mit der Entsorgung der Altfenster zu beauftragen.

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