Holz entsorgen

Holz ist ein beliebtes und viel verwendetes Baumaterial. Ob Esstisch oder Wandvertäfelung, ob Dachstuhl oder als Gerüst für eine Trennwand: Holz ist allgegenwärtig. Und obwohl Holz zwar ein nachwachsender Rohstoff ist, sollte man doch nicht allzu verschwenderisch damit umgehen. Denn Holz wächst zwar buchstäblich auf den Bäumen und ist umweltverträglich, wenn es nicht allzu sehr behandelt wurde, aber das ist ja kein Grund, es nicht auch vernünftig zu entsorgen und zu recyceln.

Altholz sollte recycelt werden!

Wenn man Holz entsorgen möchte, muss man unterscheiden, ob es sich um unbehandeltes, lackiertes oder sonstwie behandeltes oder kontaminiertes Holz handelt. Denn wenn möglich, sollte Holz auf jeden Fall wieder in den Herstellungskreislauf gebracht werden. Aus altem Holz zum Beispiel lassen sich Spanplatten fertigen, mit denen dann wieder gebaut werden kann. Auch Papier lässt sich damit herstellen. Und der Umwelt zuliebe sollte man darauf achten, das Recycling nach Kräften zu unterstützen, gerade wenn es um Holz geht. Denn letztendlich profitiert ja jeder einzelne davon, wenn die Bäume stehen bleiben und sogar Flächen aufgeforstet anstatt abgeholzt werden.

Holz richtig entsorgen

  • Man sollte es tunlichst unterlassen, sein Altholz einfach im Garten zu verbrennen. Erstens ist es dann für den Herstellungskreislauf nicht mehr verfügbar, zweitens schadet der damit verbundene CO´2-Ausstoß der Umwelt, weil man damit die Luft verpestet (Stichwort: wenn das alle machen würden!) und drittens ist es auch noch illegal. Man darf nicht einfach irgendwas im Garten verbrennen. Da lacht die Bußgeldstelle.
  • Kleine Mengen Altholz lassen sich tatsächlich im Restmüll entsorgen. Dieser wird schließlich in die regionalen Müllverbrennungsanlagen transportiert und dient dort dann sogar als Brandbeschleuniger, was wiederum bedeutet, dass die Müllverbrennungsanlage selbst weniger Energieaufwand betreiben muss, um den sonstigen Müll zu verbrennen.
  • Größere Mengen Altholz finden im Hausmüll natürlich keinen Platz. Wenn man seine komplette Sauna abreist, dann nimmt das weder die reguläre Müllabfuhr noch der beantragte Sperrmülldienst mit. Dafür muss man sich entweder einen Containerdienst bestellen, der sich um die fachgerechte Entsorgung kümmert, oder man bringt die Abbruchreste selber zum regionalen Wertstoffhof.
  • Möbel, Türen, kleinere Mengen Abbruch oder ein paar Schnittreste aus dem Keller können beim Sperrmüll entsorgt werden. Ob dieser regelmäßig stattfindet oder extra beantragt werden muss, erfährt man bei der dafür zuständigen Behörde.
  • Hat man Abbruchholz im privaten Bereich, kann man diesen einfach zum örtlichen Wertstoffhof bringen. Es ist von Region zu Region unterschiedlich, ob dafür eine Gebühr erhoben wird und wenn ja, wie viel.

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