Papier entsorgen

Papier entsorgen

Papier gilt als Wertstoff, welcher recyclingfähig ist. Papier sollte vor allem auch deswegen gesammelt und wieder verwendet werden, weil ein funktionierendes Kreislausystem bei diesem Rohstoff hilft, das Abholzen unserer Wälder zu verhindern.

Papierabfälle fallen großer Zahl im privaten und auch im gewerblichen Bereich an. Verbraucht werden Druck- und auch Büropapiere, Hygienepapiere und außerdem auch diejenigen Papiere, welche beispielsweise zu Verpackungszwecken eingesetzt werden.

Papier sollte in der Papiertonne gesammelt werden

Nach dem Willen des Gesetzgebers sollte Papier als wertvoller Rohstoff grundsätzlich durch private und gewerbliche Verbraucher gesammelt werden. Hierzu werden auf betrieblicher oder auch auf kommunaler Basis gezielt Sammelbehälter zur Aufnahme von Papiermengen zur Verfügung gestellt. Ist ein solcher Papiercontainer voll, so wird er durch den Entsorger entleert und die Papiermengen werden abgefahren.

Papier wird aufbereitet und recycelt und trägt so in einem ganz entscheidenden Maße dazu bei, den nachwachsenden natürlichen Rohstoff Holz zu schonen.

Bei der Herstellung von modernem Papier liegt die Altpapiereinsatzquote derzeit bei annähernd 68 %. Das bedeutet, dass jedes Blatt Papier, welches derzeit im Handel oder im Internet bestellt wird, im Grunde genommen aus bis zu 68 % aus Altpapier besteht, welches im Rahmen der unterschiedlichsten Kreislaufsysteme recycelt wurde.

Pro Kopf verbraucht jeder deutsche Bürger in jedem Jahr annähernd 250 kg an Papier. Insgesamt kann jedes Stück Papier bis zu 5 Mal wiederverwendet werden.

Um die natürlichen Ressourcen unserer Wälder zu schonen, ist es überdies für den Verbraucher ratsam, möglichst Recyclingpapier zu kaufen. Dieses besondere Papierprodukt ist an dem auf der Verpackung aufgedruckten Blauen Engel deutlich zu erkennen.

Daneben ist es grundsätzlich auch ratsam, benutztes Papier jeweils getrennt von den übrigen anfallenden Abfallarten zu entsorgen.

Die Vorteile, welche Recyclingpapier gegenüber der konventionellen Papierherstellung bietet, sind nicht zu unterschätzen. So trägt das Recycling von Papier nicht zuletzt auch dazu bei, den hohen Wasserverbrauch, wie er bei der regulären Papierproduktion regelmäßig anfällt, wirksam zu begrenzen.

Auch Altpapier unterliegt als Wertstoff den Vorschriften des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG).

Was darf in die Papiertonne hinein

In die Papiertonne dürfen all jene Arten von Papier hinein, die letztendlich für das Recycling in Frage kommen. Dies sind im Allgemeinen Zeitungen und Zeitschriften, Prospekte und Schreibpapier sowie diverse Verpackungen, sofern sie ausschließlich aus Papier und Pappe bestehen.

Was darf grundsätzlich nicht in die Papiertonne hinein?

Nicht in die Papiertonne dürfen Tapeten, verschmutzte Verpackungen aus Papier und Pappe und beschichtetes Papier. Die hier genannten Abfallarten gehören nicht in die Papiertonne, sondern stattdessen ausschließlich in die Restmülltonne.

Die Vorbehandlung von Abfallpapier

Da Papierabfälle unter Umständen auch wichtige persönliche Dokumente enthalten kann, sollten diese vor dem Einwurf in die Papiertonne zunächst erst einmal unkenntlich gemacht werden. Dies kann beispielsweise durch ein Schreddern solcher sensibler persönlicher Dokumente und Unterlagen geschehen.

Altpapier-Annahmestellen

Altpapier, so beispielsweise ausgelesene Zeitungen, Zeitschriften oder auch Magazine, kann der Verbraucher jedoch alternativ auch bei den zahlreichen bundesweit verfügbaren Altpapier-Annahmestellen gegen ein Entgelt abgeben. Solche Altpapier-Annahmestellen werden auf Bundesebene beispielsweise von der ALBA-Group unterhalten.

Verbraucher können sich darüber hinaus auch an einem sogenannten Repaper-System beteiligen. Im Rahmen dieses Repaper-Systems werden zum Beispiel auch ausgelesene Zeitungen aufgekauft.

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