Speiseöl entsorgen

Wer schon mal eine Flasche Speiseöl in der Küche hat fallen lassen, der weiß, was das für eine Sauerei ist und vor allem, wie viel Mühe es macht, die Sauerei auch wieder weg zu kriegen. Hat man altes Speiseöl zu entsorgen und tut dies nicht sachgemäß, dann muss sich ein anderer irgendwo mit der Sauerei befassen. Das lässt sich natürlich vermeiden, in dem man Speiseöl von Anfang an richtig entsorgt. Das gilt nicht nur für Restaurants und Pommesbuden, sondern auch für Privatpersonen. Auch wenn man selbst keinen persönlichen Nutzen daraus zieht, so ist es doch der kleine Aufwand wert, wenn man dadurch nicht andererorts eine Sauerei veranstaltet oder gar die Umwelt damit unnötig belastet.

Große Mengen Speiseöl gehören zur Entsorgung in die Sammelstelle

Zunächst einmal: alle diejenigen, welche große Mengen an Speiseöl zu entsorgen haben, müssen dies bei einer dafür zuständigen Sammelstelle tun. Ein Anruf bei der zuständigen Behörde (in Deutschland kann man zum Beispiel das örtliche Umweltamt oder das Gesundheitsamt diesbezüglich um Auskunft bitten) genügt. Restaurants, Schnell-Imbisse oder sonstige gastronomischen Betriebe sind dazu verpflichtet, ihr altes oder unbrauchbares Speiseöl zu sammeln und bei eben diesen Stellen zur fachgerechten Entsorgung abzugeben. Die Alternative dazu wäre, dass man eine dafür zuständige Fremdfirma bezahlt, damit sie in regelmässigen Abständen das alte Speiseöl vor Ort abholt und sich dann um die Entworgung kümmert.

Als Privathaushalt Speiseöl richtig entsorgen

Auch im Privathaushalt hat man schon mal die ein oder andere Flasche Speiseöl, welche entsorgt werden muss. Vielleicht ist ein Speiseöl in der Vorratskammer abgelaufen und riecht schon etwas seltsam oder aber man will das alte Speiseöl in der Fritteuse durch ein frisches ersetzen. Jetzt setllt sich die Frage: wohin eigentlich damit? Natürlich fährt man wegen einer Flasche mit abgelaufenem Speiseöl nicht bis zur dafür zuständigen Entsorgungsstelle. Dazu ist man auch keineswegs verpflichtet. Vom Gesetzgeber her kann man sein altes Speiseöl nämlich einfach in den Hausmüll werfen. Aber wie gesagt, den Schaden und die Sauerei hat dann ein anderer. Vielmehr sollte man das alte Speiseöl gut verpackt in den Restmüll geben und zwar so, dass es weder auf dem Wagen der Müllabfuhr noch auf der Müllkippe besagte Sauerei anrichten kann.

Hier einige praktische Tipps zur richtigen Entsorgung von Speiseöl:

Zunächst einmal ein guter Tipp, wie man es auf gar keinen Fall machen sollte: niemals sollte man das alte Speisöl einfach in den Ausguss der Spüle kippen oder in der Toilette runterspülen. Öl ist nicht wasserlöslich, das heißt, es verbindet sich chemisch nicht mit Wasser. Es kann nicht nur den Abfluss und den Kanal der Stadt verstopfen, sondern verursacht auch im Klärwerk eine riesige Sauerei. Außerdem zieht es Schädlinge wie Ratten und Kakerlaken an, die dann auch gerne mal durch den Ausguss oder durch die Kanalisation der sanitären Anlagen klettern, weils da so schön nach altem Speiseöl riecht.

Wenn man eine ganze oder angebrochene Flasche altes Speiseöl entsorgen will, kann man diese einfach in eine feste Plastiktüte packen und gut zubinden, bevor man sie in den Hausmüll wirft. Am besten, man wickelt die Flasche vorher auch noch großzügig mit Zeitungspapier ein, welches auslaufendes Speiseöl gut aufsaugt.

Für lose Speiseölreste wie zum Beispiel aus der Friteusse gibt es ein gut funktionierendes Hausmittel. Einfach das flüssige Speiseöl in einen Sack mit Katzenstreu kippen. Dieses saugt es auf und dann kann man die Streu auch ganz beruhigt in den Restmüll kippen.

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