Blumenerde entsorgen

Ob die Zierpflanze in der Wohnung, der Blumenkasten am Balkon oder die schönen, großen Blumentöpfe im Garten, alle Pflanzen benötigen Blumenerde. Doch was ist, wenn die Pflanzen oder Cherry Tomaten auf dem Balkon eingehen und der Blumentopf oder der Kasten nicht mehr benötigt werden? Die vertrockneten Reste der Pflanzen dürfen in die Biotonne – aber wie sieht es mit der Blumenerde selbst aus? Wo kann diese entsorgt werden?

So entsorgt man Blumenerde richtig – Zusammenfassung mit den wichtigsten Punkten

  • Generell wird Blumenerde in kleinen, für den Haushalt üblichen Mengen, über die Restmülltonne entsorgt.
  • In manchen Gemeinden ist die Entsorgung von Blumenerde über den Biomüll erlaubt.
  • Hier ist jedoch darauf zu achten, dass kein Kunststoff in den Biomüll gelangt.
  • Besser ist es, alte Blumenerde wieder zu beleben. Kleine Dinge wie düngen und auflockern wirken auch Wunder.
  • Am besten ist es, die Blumenerde im eigenen Garten, oder im Garten von bekannten zu entsorgen.

Blumenerde wieder verwenden anstatt entsorgen

Viele wechseln die Blumenerde jährlich oder sogar öfter aus. Der Grund dafür ist, dass die Erde trocken und ausgepowert wirkt, die Erde eigenartig riecht oder die Pflanzen regelmäßig eingehen. Manche dieser Gründe rechtfertigen natürlich eine Entsorgung, doch nur weil eine neue Saison beginnt, müssen Sie nicht auch die Erde austauschen und entsorgen.

In vielen Fällen kann die Erde sozusagen aufbereitet werden. Mit einem guten Substrat-Dünger verleihen Sie der Erde wieder Kraft. Auch hilft es, die Erde regelmäßig aufzulockern und für eine gut Drainage zu sorgen. So haben Sie und Ihre Pflanzen lange Freude an der Blumenerde. Wenn die alte Erde jedoch absolut unbrauchbar geworden ist, gilt zu überlegen, wo diese zu entsorgen ist.

Wer einen Garten besitzt, kippt diese am besten in bestehende Beete und arbeitet die Erde ein. Zusammen mit Laub, Heu und Stroh dient alte Blumenerde auch dazu, Gartenbewohnern wie Igeln einen gemütlichen Unterschlupf zu bieten. Pflanzen, die im Freien überwintern können mit alter Blumenerde bedeckt und isoliert werden. Wer einen Kompostplatz besitzt, der kann die Blumenerde ebenfalls dort entsorgen. Alte Blumenerde fügt sich sofort in den Kreislauf ein und wird nach einiger Zeit wieder zu einer kräftigen Erde für Garten und Co.

Blumenerde entsorgen – wohin mit der alten Erde?

Auch wenn es für manche logisch klingen mag, alte Blumenerde sollte nicht im Biomüll entsorgt werden. In manchen Gemeinden und Städten gelten dafür gesonderte Verordnungen. Während in einigen Gemeinden die Erde von kleinen Blumentöpfen in die Biotonne geworfen werden darf, so soll diese in anderen Gemeinden ausschließlich über die Restmülltonne entsorgt werden.

Hier macht vor allem auch die Menge den entscheidenden Unterschied aus. Privathaushalte entsorgen die Blumenerde über Biotonne oder Restmüll, je nach Verordnung der eigenen Gemeinde. Wichtig bei einer Entsorgung über die Biotonne ist jedoch, dass keinerlei Kunststoff mit der Erde in die Tonne gelangt. Wurde die Erde bislang in einem Plastikbeutel zwischengelagert, so ist dieser vor der Entsorgung zwingend zu entfernen.

Firmen und Betriebe, oder auch enorme Mengen an Blumenerde werden über den Werkstoffhof oder das Abfallzentrum entsorgt. Hier erhalten Sie genau Auskunft, wo Sie die Blumenerde entsorgen dürfen.

Ist Erde gleich Erde

Es gilt zu beachten, dass Blumenerde sehr spezifisch ist. Sie darf nicht mit normaler Erde oder sogar Erdaushub verwechselt werden. Dort gelten andere Entsorgungsbestimmungen, weil darin oftmals noch Dinge wie Lehm, Sand oder ähnliches enthalten ist. Wir haben daher einen separaten Artikel zum Thema Erde/Erdaushub verfasst.

2 Kommentare

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