Brennpaste entsorgen

Brennpaste entsorgen

Wer gerne Fondue ist, kennt die kleinen Behälter mit der leicht gelblich schimmernden Paste – die sogenannte Brennpaste. Sie befindet sich in einer kleinen Schale, die man unter den Fonduetopf stellt und anzündet. Dadurch entsteht eine Flamme, die die Flüssigkeit in dem Topf stilecht erwärmt. Doch wie entsorgt man die Brennpaste?

Wie entsorgt man Brennpaste?

Brennpaste wird entsorgt, indem man allfällige Reste zuerst verbraucht oder abbrennen lässt. Nach einer Abkühlungsphase, welche aufgrund der Resthitze einen Brand im Mülleimer verhindert, kann die Brennpaste dann im normalen Hausmüll entsorgt werden.

Aus was besteht Brennpaste eigentlich überhaupt?

Die Brennpaste – oder auch das ihr sehr ähnliche Brenngel – setzt sich zusammen aus Brennspiritus und aus einem Gelbildner. So entsteht eine zähe und gelartige Masse.

Bei Brennpasten für den Hausgebrauch werden häufig Siliciumdioxid oder ein Cellulose-Derivat hinzugefügt. So bildet sich die stabile gelartige Masse, die in trockenem Zustand nicht verlaufen wird.

Ähnlich wirkt auch die Zugabe von Calciumacetat. Vor allem Brennpasten, denen ein Cellulose-Derivat beigefügt wurde, haben einen großen Vorteil. Sie verbrennen nahezu rückstandsfrei und sind dadurch besonders leicht zu entsorgen.

Wozu benötigt man eine Brennpaste?

In erster Linie wird der Behälter mit der Brennpaste für das Erhitzen eines Fonduetopfs verwendet. Im Outdoorbereich kommen häufig Notkocher zum Einsatz, die ebenfalls mit der Brennpaste betrieben werden.

Die Paste hat eine sehr geringe Brandgefahr, so dass sie problemlos im Haushalt eingesetzt werden kann.

Tipps und Tricks zur Entsorgung von Brennpaste

Zunächst sollte man die Brennpaste so weit wie möglich abbrennen. Dazu kann man sie auch mehrfach nutzen, wenn sie beim erstmaligen Gebrauch im Rechaud noch nicht vollständig verbraucht wurde.

Je nach Produkt brennt sie rückstandsfrei, so dass kaum ein Rest für die Entsorgung übrig bleibt. Wenn in der kleinen Dose nach dem Gebrauch trotzdem ein Rest übrig ist, lässt sich die Brennpaste problemlos im Hausmüll entsorgen.

Dazu nimmt man den kleinen Behälter aus dem Rechaud und kühlt ihn zunächst ab. Gibt man die heiße Brennpaste in den Hausmüll, besteht die Gefahr von Verbrennungen oder auch von Beschädigungen an Mülleimern und Mülltonnen.

Ist die Dose vollständig abgekühlt, kann man die Brennpaste in den Hausmüll geben und dort wie jeden normalen Müll entsorgen. Es ist ist nötig, sie in den Sondermüll zu geben oder getrennt zu entsorgen.

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